Die Rennklassen

Damit Wettbewerbe unter möglichst gleichen Bedingungen ausgetragen werden können, sind umfangreiche Klassifizierungen vonnöten. Die Technik hat in den letzten Jahren auch die Welt des Automodell-Rennsports radikal verändert, so sind immer mehr elektronische Assistenzsysteme auf dem Markt, die für einen erheblichen Vorteil sorgen können. Die Leistungen der Rennfahrzeuge sind ebenfalls dramatisch gestiegen und machen elektronische Helferlein schon fast unabdingbar. Jedoch wollen die Zuschauer in den Rennen die fahrerischen Qualitäten erleben und keine Fahrzeuge auf Autopilot. Dies macht den Einsatz von vielen technischen Neuerungen unter Rennbedingungen strafbar. Das Sportgericht des Verbandes entscheidet im Einzelfall.

Nachfolgend sind die Hauptklassen des DMC aufgeschlüsselt:

  • Sektion VG: Verbrenner Glattbahn. Hier treten Fahrzeuge mit einem Maßstab von 1:8 bis 1:10 an, der Motor hat einen maximalen Hubraum von 3,5 ccm
  • Sektion OR: Verbrenner Offroad und Elektro Offroad, unterteilt in entsprechende Sub-Klassen
  • Sektion GR: Großmodelle Glattbahn. Der Maßstab beträgt 1:5 beziehungsweise bei den Trucks 1:6, insgesamt gibt es Sub-Klassen für Tourenwagen, Formel 1, Truck und Gran Tourismo
  • Sektion GR/Offroad. Wie in der vorherigen Sektion haben auch hier die Fahrzeuge einen Maßstab von 1:5 und 1:6. Die Sektion wird in drei Sub-Klassen unterteilt, zum einen in die Buggys mit Heckantrieb, die Buggys mit Allrad und die sogenannten Short-Course-Fahrzeuge. In allen Sub-Klassen kommen Verbrennungsmotoren zum Einsatz
  • Sektion EG: Elektro-Glattbahn-Klasse. Diese Klasse ist besonders beliebt und aufgrund des enormen Andrangs ist eine Anzahl von vierzehn Sub-Klassen nötig. Gewicht, Größe, Leistung und die Bauart sorgen für diese weitgesplittete Aufteilung
  • Sektion ORE: Elektro Offroad. Im Maßstab von 1:10 geht es in fünf verschiedenen Sub-Klassen zur Sache. Diese teilen sich in vier verschiedene Buggy-Klassen und die Monstertrucks auf

Dass sich die Anzahl noch weiter erhöht, ist durchaus wahrscheinlich, da die technischen Neuerungen und auch die diversen Interessen der Fahrer für immer mehr Vielfalt sorgen. Dies macht den Sport so faszinierend und sorgt für eine tolle Abwechslung am Rennwochenende.