Mit welchem Fahrzeug trete ich an?

Die Bandbreite der Fahrzeuge ist riesengroß. Generell unterscheidet man zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und Batteriebetrieb. Eine zweite wichtige Klassifizierung stellt der Antrieb dar. Es gibt Racer mit Allrad- oder reinem Heckantrieb. Daher ergibt es großen Sinn, sich im Vorfeld bei dem Verein, bei dem man gerne mitfahren möchte, zu informieren, welche Fahrzeuge er zulässt. Dies variiert sehr stark und die meisten Vereine wollen innerhalb ihrer Reihen für eine gewisse Chancengleichheit sorgen.

Einen eigenen Verein gründen?

Dies ist für viele ebenfalls eine ernsthafte Option. Der deutsche Dachverband der funkferngesteuerten Modellautos bieten hierzu Hilfe an. Denn es kommt oft genug vor, dass sich gewisse Fans der Szene besonders von einem Fahrzeugtypus angezogen fühlen. Damit dies auch innerhalb des Dachverbands möglich ist, ist eine eigene Vereinsgründung häufig ein sinnvoller Schritt.

Schnell sind sie (fast) alle

Die Fahrzeuge sind bis zu 80 Stundenkilometer schnell und die Kurse sind meist eng gesteckt. Die Beschleunigung dieser kleinen Raketen ist schneller als in der Formel 1 und darum braucht es eine hohe Geistesgegenwart, um hier ein Rennen zu gewinnen. Es ist in seltensten Fällen das Fahrzeug mit der höchsten Leistung, das am Ende ganz oben auf dem Treppchen steht. Es ist die Qualität des Fahrers, die entscheidet.

Worauf kommt es noch alles an?

Neben der Motorisierung kommt es bei diesen Rennfahrzeugen ganz stark auf das Fahrwerk und die Bereifung an. Beiden kommt eine große Bedeutung zu. Die Reifen sindwichtig, da sie die Leistung auf die Strecke bringen müssen. Ihr Grip entscheidet, wie schnell beschleunigt sowie gebremst werden kann und mit welcher Geschwindigkeit die Kurven genommen werden können.

Das Fahrwerk ist die zweite Komponente. Im Einklang mit den Reifen wird die optimale Kraftübertragung gewährleistet. Gleiches gilt für Kurven- und Beschleunigungsverhalten. Aufgrund der vielen Sprünge sollte das Fahrwerk für genügend Reserven sorgen, damit es bei der Landung direkt wieder mit maximalem Vortrieb weitergehen kann.